Archive for Januar, 2011

Januar 20, 2011

Lagerhaltung – Tiefkühlkostware (TKK)

Die Lieferung der Tiefkühkostware (TKK) erfolgt an zwei Tagen in der Woche, Montags und Freitags. Dieser Umstand und dass die Truhen nicht ausreichend Verkaufsfläche bieten, machen die Lagerung von TKK-Ware erforderlich. Durch das TKK-Lager wird die Verkaufsbereitschaft gesichert, zeitliche Überbrückung (z.B. bei Streckenlieferanten mit Mindestbestellmenge) gewährleistet und auch werden Preisvorteile (Aktions-Einkaufspreise) ausgenutzt.

Aus den Aufgaben der Lagerhaltung ergeben sich die Anforderungen für das TKK-Lager. Selbstverständlich ist die Lagerung warengemäß (-18Grad, Speiseeis -22Grad) durchzuführen. Das Lager sollte auch geräumig sein, was in unserem Fall gegeben ist. Doch an der sachgerechten Lagerung und Übersichtlichkeit hat es gescheitert.

An einem umsatzstarken Tag während der Weihnachtszeit kommt mir im Lager ein Kollege laufend entgegen, verschwindet ins TKK-Lager, kehrt mit einigen gefüllten Kartons in der Hand zurück. Auf meine Frage, was er gerade macht, entgegnet er mir, dass die Kartoffelprodukte (Pommes Frites, Kroketten, …) leer sind. „Sieht das Lager denn noch gut aus?“ hab ich gefragt und „Ja“ erwartet… immerhin ist es gerade mal zwei Wochen her, dass ich mich 6 Stunden damit ausereinandergesetzt habe, weil das Lager das reinste Durcheinander war. Die Rollies wurden themenspezifisch bezeichnet, damit auch Pizza bei Pizza landet und Kartoffelprodukte zu seinesgleichen. Leider war dem nicht so und ich bin in das Lager rein und dachte, ich seh nicht richtig. Rollies standen kreuz und quer, Brötchen auf verschiedenen Rollies verteilt, dazwischen ein paar Einheiten Pizza und Spinat… und das war nicht mal stabil gestapelt.

Ich war richtig sauer. Auf Nachfrage kam es zu keinem Ergebnis. Keiner soll es gewesen sein.

Tipp: Ehrlich währt am längsten. Wir sind Menschen. Wir machen alle Fehler. Nur wer sich seine eigenen Fehler auch eingesteht, lernt aus diesen auch. Wer aber lügt, um Konflikte aus dem Weg zu gehen, dem vertrau ich nicht. Sowas vergisst man nicht und behält man sich im Hinterkopf.

Langes hin und her… aufregen bringt nichts. Das verschafft keine Veränderung. Veränderungen brauchen Entscheidungen.

Wenn es keiner gewesen soll, es aber wer sein muss, hilft nur eines. Sobald wer sich mit TKK beschäftigt, sind Datum, Mitarbeitername, Art und Hinweise zu notieren.

Damit soll gewährleistet werden, dass wer verantwortlich ist für das, was er da macht. Verantwortlichkeiten erhöhen die Motivation Tätigkeiten ordnungsgemäß auszuführen. Entspricht die ausgeführte Tätigkeit nicht der Erwartung, rechnet der Verantwortliche mit unangenehmen Konsequenzen, die er vermeiden will.

Fazit: Verantwortlichkeiten (auch bei geringfügigen Aufgaben) haben sich als sinnvoll in diesem Fall erwiesen. Die TKK-Ware wird nun angemessen verräumt und auch gelagert. Es ist nachvollziehbar, wer wann Ware eingeräumt hat. Wareneingänge werden besser kontrolliert und Fehlartikel rechtzeitig erkannt. Durch die Formularübersicht kann festgestellt werden, wann die Ware zuletzt verräumt wurde und welche Ware. Das erspart doppeltes Verräumen und wichtige Zeit, die anders genutzt werden kann.

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Januar 19, 2011

Leitfaden an der Kasse

Gut ausgebildete Mitarbeiter sind ein Wettbeworbsvorteil für Unternehmen. Sie sind gut für das Image und fördern den Umsatz.

In einem Selbstbedienungs-Markt treffen unsere Kunden spätestens beim Bezahlen auf einen Mitarbeiter von uns. Unser Mitarbeiter an der Kasse, nachfolgend Kassierer genannt, kann in diesem Fall der einzige Ansprechspartner sein, mit dem der Kunde kommuniziert oder eben auch nicht. Er ist der letzte Eindruck. Der Kassierer trägt erheblichen Einfluss dazu bei, ob der Kunde wiederkommt oder nicht. Der Kunde ist weniger an der Ergebnisrechnung (z.B. Kassiereranalyse: Scanrate…) des Unternehmens interessiert, sondern eher daran, dass sein Einkauf soweit ordnungsgemäß abgewickelt wird und der Kunde erwartet vom Kassierer ein ordentliches Erscheinungsbild, einwandfreies Verhalten, angemessene Körper(sprache) und Fachwissen. Infolgedessen sollte man sich nicht auf warenwirtschaftliche Kassiereranalysen verlassen, die nur „messbare“ Daten verarbeiten. Ein Kassierer mit 50 Artikeln Scannrate, ohne Fehlbons wirkt auf dem ersten Blick „gut“, aber wichtig ist auch, ob er kundenorientiert, aber auch gleichzeitig im Interesse des Unternehmens (z.B. Hohlkörperkontrolle) agiert?

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns an der Kasse stets freundlich, lächelnd und kundenorientiert gegenüber unserem Kunden, der durch seinen Einkauf zum Erhalt der Firma und auch unseres Gehaltes beiträgt, verhalten.

Es gibt spezifische Situationen, die uns verunsichern und man weiß nicht so recht, wie man sich „korrekt“ verhält.

  • Ware liegt noch im Einkaufswagen

Schauen Sie bei jedem Kunden in den Spiegel nach oben. Der Kunde sollte nicht den Eindruck haben, dass Sie speziell bei ihm reinschauen. Es sollte zur Routine werden und auch so wirken. Bitten Sie den Kunden die Ware auf das Band zu legen. Das ist erforderlich wegen dem „automatischem Bestellsystem“. Das erledigt weitere Fragen und Einwände aus Kundensicht. Sind Großgebinde im Einkaufswagen noch vorhanden, ist die Zumutbarkeit zu überprüfen. Stellen Sie selber sicher, ob die Ware vollständig gescannt wurde.

  • Artikel lässt sich nicht scannen / Preis wird vom Kunden nicht akzeptiert

Rufen Sie Ihren Vorgesetzen hinzu. Akzeptieren Sie grundsätzlich keine Preise von Kunden. Keine Diskussionen. Das führt zu nichts außer peinlichem Aufsehen. Auch wenn diese Ihnen gerne einen Preis entgegenwerfen „Das kostet 1,19€. Da bin ich mir sicher!“, ist das unzulässig. Der Preis in 50% der Fälle niedriger angesetzt, zu 20% höher und zu 30% richtig. Weiterhin muss der Vorgesetzte die Ursache (Artikel nicht im WWS eingepflegt, fehlende Barcodes, …) überprüfen, beheben und ggf. den Bestand anpassen bei automatischen Bestellsystemen.

  • „Was mach ich, wenn das Gerät nicht funktioniert?“

Sie haben auf alle Produkte 2 Jahre Gewährleistung. Auch wenn der Kunde fragt „Hab ich 2 Jahre darauf Garantie?“ meint der Kunde i.d.R. Gewährleistung. Die Gewährleistung ist gesetzlich vorgeschrieben und beträgt bei einseitigen Handelsgeschäften (Unternehmen <-> Privatperson) 2 Jahre. Ob Garantie (freiwillig) im Einzelfall zusätzlich vorliegt, sollte überprüft werden.

  • „Was mach ich, wenn das Shirt nicht passt?“

Sprechen Sie diesen Fall mit Ihrem Vorgesetzen ab, um Missverständnisse zu vermeiden und feste Regeln zu haben. Rechtlich gesehen hat der Kunde kein Recht auf einen Umtausch. Der Umtausch ist freiwillig und die Bedingungen können Sie bestimmen, z.B. Auszahlung des Guthabens nur als „Gutschein“, damit das Geld im Unternehmen bleibt. Wenn es um Shirts geht und kleinere Beträge, empfiehlt es sich das Geld bar auszuzahlen. „Komplexer Umtausch“ fördert nicht, dass nochmal bei Ihnen ein T-Shirt gekauft wird. Sowas spricht sich auch schnell negativ rum.

  • Ware ist zu Bruch gegangen, abgelaufen, schimmelig

Nehmen Sie Ware aus dem Verkauf. Entschuldigen Sie diesen Vorfall und Unannehmlichkeit. Sowas darf nicht passieren, zeigen Sie Verständnis für den Kunden. Rufen Sie einen Mitarbeiter hinzu, der dem Kunden die mangelfreie Ware bringt. Auch wenn der Kunde nichts gegen die Ware hat, bestehen Sie darauf, dass die Ware ausgetauscht wird. Wir verkaufen unseren Kunden keine kaputte, abgelaufene oder schimmelige Ware.

  • Hohlkörperkontrolle

In sämtlichen Großverpackungen mit großen Hohlräumen oder z.B. Eierschachteln ist eine Hohlkörperkontrolle vorzunehmen. Verkaufen Sie die durchgeführte Hohlkörperkontrolle als Service, um unangenehme Situationen für den Käufer zu vermeiden.

Beispiele:

„Ich schaue, ob alle Eier in Ordnung sind.“

„Ich schaue, ob alle Teile da sind. Ist ärgerlich, wenn etwas fehlt“.

  • Zahlung mit EC nicht möglich

Wir wissen, dass der Pin falsch eingegeben wurde. Wir wissen, dass kein Geld auf dem Konto drauf ist. Wir wissen, dass die Karte gesperrt ist. Wir wissen, dass die Karte abgelaufen ist. Der Karteninhaber weiß das auch… aber muss das der Nachbar und drei andere Leute an der Kasse wissen? Die Situation für den Käufer ist schon unangenehm genug, ja peinlich. Das muss nicht dazu gefordert werden. Rufen Sie Ihren Vorgesetzen dazu und teilen Sie ihm mit, dass der Terminal heute Probleme macht. Probieren Sie es noch ein paar Mal oder an einer anderen Kassen mit anderem Terminal, damit der Betrieb an der Kasse weitergehen kann.

  • Kunde hat zu wenig Geld dabei

Die Situation ist für den Kunden sehr unangenehm. Sie Rufen nun den Vorgesetzen dazu, soweit ok. „Der Kunde hat zu wenig Geld“ ist ein absolutes NO-GO! Das geht gar nicht! Das möchte ich nicht wissen und sollen die Kunden auch hinter ihm nicht wissen. Rufen Sie eine zweite Kasse hinzu, damit der Betrieb weitergeht. Fragen Sie den Kunden, ob der Einkauf zurückgelegt werden soll oder ob er ein Artikel nicht braucht und rausstornieren soll? Zeigen Sie Empathie für den Kunden. „Das ist nicht schlimm. Ist mir vor ein paar Tagen passiert.“ erleichtert dem Kunden die Situation.

Tipp: Wie reagieren Ihre Mitarbeiter auf diese Situationen? Nehmen Sie sich einen Einkaufswagen und simulieren Sie diese Situationen durch. Sie können den Testkauf auch ruhig ankündigen und an einer „geschlossenen“ Kasse durchführen. In der Realität kommen zwar die Situationen alltäglich vor, aber nicht in diesem Ausmaß alle auf einmal. Unterweisen Sie Ihre Mitarbeiter, denn „falsches“ Verhalten führt zu Umsatz- und Kundenverlusten und Imageschaden.

Januar 19, 2011

Delegation als Erfolgsfaktor

Teilaufgaben an andere Mitarbeiter abzugeben, um sich selber zu entlasten, bezeichnet man als Delegation. Man versucht die gesamte Leitung zu optimieren, indem das Know-How der Mitarbeiter genutzt wird. Aus Mitarbeitersicht erhöht sich die Motivation und Arbeitszufriedenheit, indem der Mitarbeiter gefordert wird.

Nicht jede Führungskraft hat die Fähigkeit zu delegieren. Das führt zu Frustation aller Beteiligten. Deshalb sollte man die Kommunikation mit dem Delegiertem nicht scheuen.

Richtig delegieren bedeutet, dass dem Mitarbeiter ein überprüfbares Ziel, dazu eine geeignete Aufgabe und die Kompetenz übertragen wird. Häufig ist der Fall, dass nur eine Aufgabe übertragen wird ohne das Ziel, wieso das nun getan wird und weiterhin hat der abdelegierte Mitarbeiter keinen Entscheidungsspielraum. Das frustiert Mitarbeiter und frustierte Mitarbeiter werden keine Leistungsträger sein. Damit haben Sie als Führungskraft, deren Aufgabe auch die Motivation von Mitarbeiter ist, falsch delegiert.

Grundsätzlich sollte man zwar, wenn man z.B. nach dem Eisenhower-Prinzip verfährt, C-Aufgaben (nicht wichtig, dringlich) zwar abgeben, aber das sind i.d.R. Aufgaben, die uninteressant sind und nicht gerne getan werden. Ich möchte in diesem Fall dem Beziehungsaspekt ansprechen, der fortschreitend an Bedeutung gewinnt. Nach Schulz von Thun nimmt der delegierte Empfänger vier Seiten einer Nachricht entgegen.

Beispiel:

Chef: „Finden Sie den Parkplatz sauber?“

Die vier Seiten der Nachricht

  1. Sachinhalt: „Der Parkplatz ist dreckig.“
  2. Selbstoffenbarung: „Das müssen Sie selber sehen“
  3. Beziehung: „Ich halte Sie für unfähig, aber den Parkplatz bekommen Sie noch gesäubert. Wieso sehen Sie das nicht? Wirklich enttäuschend!“
  4. Appell: „Machen Sie den Parkplatz sauber.“

Sie können von einem Mitarbeiter nicht erwarten, dass er bei der Aussage „Finden Sie den Parkplatz sauber?“ erwartet, nur den Aspekt des Appelles wahrzunehmen. Vielmehr wird dieser den Beziehungsaspekt wahrnehmen. Der Mitarbeiter ist frustiert. „Als Putzmann bin ich noch gut genug also?!“ Der Appell wird nicht ernst genommen und der Chef ist erbost.

Dem können wir entgegenkommen, indem richtig delegiert wird. „Hr. Meier, der Parkplatz sieht unangemessen aus. Der Markt fängt schon vor dem Eingang an und der erste Eindruck reflektiert den gesamten Markt für unseren Kunden. Kümmern Sie sich um die Ordnung und Sauberkeit auf dem Parkplatz?“

Zwar hat der Mitarbeiter die Möglichkeit den Beziehungsaspekt auszuwählen. Jedoch weiß der Mitarbeiter nun was zu tun ist und den Grund dafür. Leider fehlt es ihm aber an Kompetenz. Langfristig wird der Mitarbeiter bei solchen C-Aufgaben eher frustiert sein, dass er diese Aufgaben von ihnen bekommt. Wenn sich der Mitarbeiter bewährt hat, können Sie die Frustation vermeiden, indem Sie dem Mitarbeiter B-Aufgaben (wichtig, nicht-dringlich) abgeben. Sie stellen meistens interessante Aufgaben dar. Der Mitarbeiter fühlt sich geehrt und motiviert Aufgaben zu bekommen, die wichtig sind. Das zeigt, dass der Vorgesetzte ihn für fähig hält und ihn schätzt. Langfristig spornt der Vorgesetzte seine Mitarbeiter an und fördert seine Kompetenzen.

Januar 19, 2011

Führungsstile

Der Führungsstil bezeichnet ein typisches Verhaltensmuster des Führers.

Ein Führungsstilmodell beschreibt Empfehlungen für Vorgesetzte mit Personalverantwortug. Führungsstilmodelle lassen sich gliedern anhand folgender drei Einflussgrößen:

  • die Entscheidungspartizipation: Maß für die Beteiligung der Geführten an Entscheidungen
  • die Beziehungsorientierung: Maß für Berücksichtigung auf emotionaler Basis
  • die Aufgabenorientierung: Maß für Umfang der Aufgaben

Grundsätzlich klassifiziert man zwei Hauptgruppen von Führungsstilmodellen.

Die Einflussgröße Entscheidungspartizipation steht bei der ersten Hauptgruppe im Vordergrund. Diese basieren auf den Ergebnissesn der sog. Iowa-Studie. Dabei sollten Schülergruppen mit demokratisch oder autokratischen Führern Bastelarbeiten verrichten. Das Ergebnis beider Gruppen unterschied zwar kaum, jedoch war die Zufriedenheit der Gruppen mit demokratischen Führern erheblich höher. Die Leistung der Gruppe mit autokratischen Führern war während der Anwesendheit seines Führers zwar leistungsstärker, jedoch sank diese Leistung bei Abwesendheit des Führers.

Quelle: http://classic.unister.de/Unister/wissen/sf_lexikon/ausgabe_stichwort4404_106.html

Das Modell von „TANNENBAUM/SCHMIDT“ baut auf den Erkenntnisse von Iowa auf.

Das Modell unterscheidet sieben Arten von Führungskräften und misst daran die Verschiebung der Entscheidungsspielräume von Führungskraft (autoritär) und Gruppe (delegativ).

Der Führer entscheidet sich selber für seinen Führungsstil in Abhängigkeit zur Fähigkeit und zum Vertrauen gegenüber der Gruppe. Sind die Geführten vertrauensvoll und motiviert, würde ein kooperativer Führungsstil sinnvoll sein. Wenn der Führer seinen Geführten nicht vertraut, diese unfähig und unmotiviert sind Leistung zu erbringen, sollte der Führer einen autoritären Führungsstil bevorzugen. Der Nachteil dieses Führungsstiles ist die Verschlechterung der Leistung der Geführten in Abwesendheit des Führers, z.B. durch seinen Urlaub. Es empfiehlt sich für seine Abwesendheit ein vertretender Führer mit dem gleichem Führungsstil. Alternativ wäre die Abwesendheit des Führers mit einem kooperativen Führungsstil zu überbrücken. Das erfordert allerdings motivierte und fähige Mitarbeiter.

Ein anderes Führungsstilmodell folgert sich aus den Ohio-State-Studien. Das Reifegrad-Modell von Hersey/Blanchard stellt dar, dass jeder Mitarbeiter individuell nach seinem Reifegrad geführt werden muss. Der Führungsstil des Führers passt sich also an.

Der Reifegrad des Mitarbeiters wird durch die Faktoren „Fähigkeit“ und „Bereitschaft“ bestimmt.

Ein niedriger Reifegrad (1) bedeutet, dass der Mitarbeiter sowohl unfähig als auch unwillig ist. Der Führer sollte keine Rücksicht auf den Mitarbeiter nehmen und die zu erledigen Aufgaben smit genauen Vorgaben unterweisen. Die Aufgaben sollten aufgrund der Unsicherheit des Mitarbeiters kontrolliert werden.

Motivierte oder vertrauensvolle Mitarbeiter mit mangelnden Fähigkeiten sind dem Reifegrad 2 zuzuordnen. Sie benötigen viel Zuwendung und benötigen etwas weniger Vorgaben bei der Aufgabenstellung. Der Führer sollte Entscheidungen erklären.

Der Reifegrad 3 beschreibt fähige Mitarbeiter ohne Bereitschaft und fähige Mitarbeiter, die sich unsicher in der Bearbeitung von Aufgaben sind. Der Führer sollte mit dem Geführten zusammen Probleme bewältigen und zu Entscheidungen ermutigen, so dass dieser sicherer im Umgang mit Aufgaben wird.

Fähige und willige Mitarbeiter haben einen hohen Reifegrad (4). Der Führer kann die Aufgaben an den Mitarbeiter delegieren und sich dabei auf wenig Vorgaben beschränken.

Quelle: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Univ.-Prof. Dr. habil. Thomas Hering unter Mitarbeit von Dipl.-Kfm. Christian Toll

Januar 19, 2011

Das 1×1 der Weinberatung für Wenig-Trinker

Bei uns im Markt finden wir zahlreiche Kundentypen. Das Spektrum reicht von Kunden, die selten und gar nicht Wein trinken bis zu regelmäßigen Weintrinkern. Diese Typen haben je nach Wissensstand unterschiedliches Bedürfnis auf den Umfang Ihrer Beratung.

Ich möchte im Folgenden auf die Kunden eingehen, die selten Wein trinken und sich mit diesem Themengebiet nicht auskennen. Dieser Kundentyp ist auf Ihre Beratung angewiesen.

Um den Bedarf des Kunden zu ermitteln, eignet sich folgende Einstiegsfrage gut. „Für welchen Zweck ist der Wein?“.

Soll es ein Geschenk für jemand anderes sein, ist der Kunde weniger an einem längerem Gespräch interessiert. Der Kundentyp möchte i.d.R. schnell einen „guten“ Wein und hat dabei eine Preisvorstellung. Idealerweise kennt der Kunde die Vorlieben des Beschenkten.

Soll es für den Kunden selber sein, ist er an einer intensiveren Beratung interessiert. Er möchte Alternativen, Vorzüge, Verbrauchertipps gerne von Ihnen erfahren.

Rotweine und Weißweine unterscheiden sich in der Gärungsart. Rotweine entstehen mit roten Trauben durch Maische-Gärung (-> tanninreich -> adstringierend). Weißweine entstehen mit weißen Trauben durch Most-Gärung. Der Roséwein entsteht durch Mostgärung mit roten Trauben und der Rotling stellt ein Gemisch von roten und weißen Trauben dar.

Weine lassen sich mittels drei Kriterien beurteilen: Farbe, Bukett (Geruch) und Geschmack. Das letztere wird ausschlaggend für den Kundentyp „Wenig-Trinker“ sein. Der Geschmack lässt sich definieren durch:

  • Restsüße: trocken < halbtrocken < lieblich
    • „Bevorzugen Sie Süße?“
  • Körper: leicht < mundig < vollmundig < wuchtig
    • „Wie intensiv soll der Wein schmecken?“
  • Säure: mild < feinrassig < rassig/nervig < kernig
    • „Soll der Wein prickeln?“

Jede Rebe (Traube) besitzt durch die individuellen klimatischen Verhältnisse unterschiedliche „Eigenschaften“. Deshalb soll an dieser Stelle diese Rebenkunde vernachlässigt werden. Wer sich für die einzelnen Rebsorten interessiert, kann sich z.B. hier informieren: http://www.delinat.com/rebsorten.html

Grundsätzlich wichtige Rebsorten sind bei Weißweinen: Riesling (säurereich -> prickelt auf der Zunge), Silvaner und Müller-Thurgau (milde Säure), Chardonnay . Bekannte Rebsorten für Rotweine sind Trollinger (frisch, fein-rassig, feinfruchtig), Blauer Spätburgunder (vollmundig-samtig), Blauer Portugieser (süffig). Hervorzuheben sind die bedeutsamen Dornfelder Weine, die sich trotz des Vorurteiles einfache Rotweine zu sein, sich durch ein harmonisches Geschmacksverhältnis auszeichnen. Bekannte rote Rebsorten sind Cabernet (für frz. Bordeaux-Weine, kräftig, rassig) und Merlot (weniger adstringirend, fruchtig).

Der Blick auf unser Wein-Etikett hilft stets weiter. Zur Erklärung der Begrifflichkeiten ist ein Glossar mit den wichtigen Begriffen beigelegt.

Soll der Wein zum Essen serviert werden, sollte man nicht zu viel interpretieren. Der eine sagt das, der andere sagt das. Jeder hat in der Hinsicht seine Vorlieben bei der Kombination. Allerdings verändert sich der Geschmack des Weines mit dem Essen und zwar nicht immer anders, sondern tendenziell gleich. Es wird empfohlen zu süßen Speisen süße Weine zu trinken. Wieso kein trockener Wein? Probieren Sie es mal aus. Wenn Sie die Süßspeise genießen und dann den Wein zu sich nehmen, wird dieser Ihnen übermäßig sauer vorkommen, aber wem es schmeckt… Auf http://www.rewe.de/index.php?id=weinwelt-speisen-und-wein finden Sie weitere Vorschläge.

Kunden, die häufiger Wein trinken, haben Ihren „Lieblings“-Wein. Die Kunden haben meist ein Basiswissen. Lassen Sie sich den Lieblingswein zeigen, gehen Sie ein Gespräch ein und heben Sie die Vorzüge mittels Suggestivfragen nochmal hervor. Stellen Sie Ihr Sortiment dar und bieten Sie Alternativen an.

Kunden, die regelmäßig Wein trinken und sich damit auskennen, werden Sie bei uns im Markt i.d.R. nicht vorfinden, sondern in Weinfachgeschäften. Der Kunde interessiert sich für Farbe, Geschmack und Bukett des Weines. Falls sich solch ein Kunde bei uns verirrt, können wir etwas vom Kunden lernen.

Januar 19, 2011

Kopplungsverbot rechtswidrig

Der Wettbewerb wird durch gesetzliche Regelungen eingeschränkt. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist die Basis, um einen fairen Wettstreit zwischen Unternehmen zu ermöglichen. Weiterhin schützt das UWG Konsumenten vor irreführenden Werbemaßnahmen.

Der Paragraph 4 des UWG gibt Beispiele unlauterer geschäftlicher Handlungen an. Darunter ist folgender Teil des UWG in scharfer Kritik vom Europäischer Gerichtshof gekommen.

„Unlauter handelt insbesondere, wer

[…]

6. die Teilnahme von Verbrauchern an einem Preisausschreiben oder Gewinnspiel von dem Erwerb einer Ware oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung abhängig macht, es sei denn, das Preisausschreiben oder Gewinnspiel ist naturgemäß mit der Ware oder der Dienstleistung verbunden;“

Im Jahr 2004 hat Plus als erster Discounter eine Bonusaktion mit attraktiven Gewinnchancen geboten. Plus-Kunden haben je 5 € Einkaufswert einen Bonuspunkt erhalten und mit je 20 Punkten war die Teilnahme an der Samstagsziehung des Lotto möglich.

Damit hat Plus gegen den obigen Paragraphen verstossen. Das Gewinnspiel war nur für Kunden möglich, die bei Plus eingekauft haben.

In erster und zweiter Instanz hat Plus den Rechtsstreit verloren. Der Bundesgerichtshof wollte die Entscheidung nicht selber treffen und hat den Europäischen Gerichtshof hinzu konsultiert. Der Europäische Gerichtshof hat darauf verwiesen, dass das nationale pauschale Kopplungsverbot gegen das EU-Rechte verstosse. Es muss der Einzelfall geprüft werde, inwiefern der Durchschnittsverbraucher in seinem Kaufverhalten beeinflusst wird.

Der Handel hat durch die Entscheidung des EuGH neue Möglichkeiten kreative Aktionen zu starten.

Januar 19, 2011

Kakao

Der Kakao bezeichnet im ursprünglichen Sinn die Samen des Kakaobaumes „Theobróma cacaó“. Weiterhin bezeichnen wir den Kakao als Getränk.

Geschichte

„Xocoatl“, so nannte man das herbsäuerliche Wasser im aztekischen Reich zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Statt dem heut bekannten Zuckerzusatz, wurden Gewürze hinzugesetzt… solang bis ein spanischer Hofbeamter statt Gewürzen dem Getränk Zucker zugesetzt hat. Das ist die Geburtsstunde des Kakaos. Der Kakao war für den gehobenen Personenkreis bestimmt. Kakao war teuer. Später gewann der Kakao durch das Kakaopulver an Popularität und wurde zum Volksgetränk.

Der Kakaobaum benötigt gleichmäßige Wärme und ausreichend Feuchtigkeit. Deshalb wird dieser tropischen Gebieten angebaut. Dazu zählen Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien.

Sorten

Es gibt zwei Sorten. Der Criollo-Kakao ist besonders empfindlich und weniger ertragsreich als der Forastero-Kakao. Die Bohnen sind edler. Der Kakao zeichnet sich durch ein feines, mildes Aroma aus. Der Forastero Kakao, auch Konsumkakao genannt, ist ein ertragsreicher Kakao. Das Aroma ist bitter und herber.

Herstellung

Der Kakao wird im Erzeugerland fermentiert und getrocknet. Erst im Importland wird der Kakao sortiert, gereinigt und mild geröstet. Es werden Keime und Schalen entfernt. Die Kakaobutter wird beim Mahlen flüssig, so dass teilweise Fett abgepresst wird, so dass man zwischen schwach entölten und stark entölten Kakaopulver unterscheiden muss. Schwach entölter Kakao besteht aus min. 20% Kakaobutter, ist milder im Geschmack und eignet sich gut als Kakaogetränk. Stark entölter Kakao hat noch min. 8% Kakaobutter, ist herber im Geschmack und eignet sich zum Backen.

Handel

Bei dem Kakaopulver im Handel handelt es sich meistens um eine Mischung, die aus 80% Kristall- oder Traubenzucker und 20% Kakaopulver, Aromastoffen und Vitaminen und Mineralstoffen besteht. Diese kakaohaltigen Getränke, sog. Instant-Getränke, machen 90% des Umsatzes mit Kakao aus.

Januar 19, 2011

Kaffee

Kaffee ist ein koffeinhaltiges Heißgetränk, dass aus Kaffeebohnen hergestellt wird.

Der Kaffee steht im Welthandel direkt nach dem Erdöl an zweiter Stelle. Das zeigt die Bedeutsamkeit des Kaffees weltweit. Der Kaffeeverbrauch liegt weltweit bei 1 Kilo jährlich pro Kopf. In Deutschland sind es sogar 6 Kilo jährlich pro Kopf. Jeder Deutsche trinkt etwa 4 Tassen täglich.

Kaffee ist mit seinem Koffeingehalt ein guter Muntermacher. Jedoch ist die Gewöhnung an Kaffee gefährlich. „Entzugserscheinungen“ von Kaffee führen zu Kopfschmerzen, Müdigkeit, Antriebsschwäche. Die toxische Dosis beträgt 100 Kaffee-Tassen auf einmal.

Der Kaffee wurde im 18. Jh. durch die Europäer entdeckt. Zum Anbau sind Wärme und Feuchtigkeit nötig. Dazu eignen sich Länder in der (sub)tropischen Zone. Kaffee wird in Brasilien, Kolumbien, Indonesien, Mexiko, Uganda, El Salvador und Guatemale angebaut. Die Kaffeeblüte der Kaffeepflanze „Coffea“ dauert nur wenige Tage. Die anschließende Reifung dauert acht bis zehn Monate.

Im Erzeugerland wird der Kaffee aufbereitet. Das Fruchtfleisch wird entweder im preiswerten trockenem (trocknen in der Sonne) oder im nassem (mit Wasser) teurerem Verfahren befreit.  Die Bohnen werden bei 200 – 300°C geröstet bis diese eine braune Farbe haben und ein volles Aroma entwickeln. Das Wasser aus den Bohnen verdampft. Es entwickeln sich Röst- und Bitterstoffe. Der Kaffee wird nun durch hocharomatische Spitzensorten gemischt: der kräftige Typ „Mocca“ und der „Naturmilde“.

Kaffee kann nicht jeder vertragen. Der hohe Koffeingehalt führt zu Bluthochdruck und kann sich negativ bei Herzerkrankungen auswirken. Für diese Zielgruppe wurde der entkoffenierte Kaffee hergestellt. Der Koffeingehalt wurde auf maximal 0,1% gesenkt. Die Variante „Light“ bedeutet, dass 50% Bohnenkaffee und 50% entkoffenierte Kaffee enthalten ist. Personen mit einem Reizmagen reagieren auf die Reiz- und Bitterstoffe bedeutet, dass 50% Bohnenkaffee und 50% entkoffenierte Kaffee enthalten ist.

Verbrauchertipp:

Personen mit einem Reizmagen reagieren auf die Reiz- und Bitterstoffe sehr empfindlich mit starken Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Es eignet sich magenschonender Kaffee gut, bei dem die Reiz- und Bitterstoffe entzogen wurden. Der Koffeingehalt bleibt unverändert. Ebenso ist der Espresso ist magenfreundlicher als eine Tasse Filterkaffee.

Januar 19, 2011

Wissenswertes über Käse

Käse ist ein breitgefächertes Thema. Wußten Sie schon, dass

  • die Gärlöcher bei der temperierten Reifung entstehen? Je wärmer die Temperatur bei der Reifung ist, desto größer sind die Löcher.
  • die Käserinde zum Schutz des Käses (gegen Austrocknung und Fremdschimmel) ist, aber auch den typischen Geschmack und Geruch den Käse verleiht? Natürlich gereifte Käserinde, wie z.B. beim Bio-Käse ist essbar. Kunstrinden (Folie, Wachs, Parrafin) sind ungenießbar. Vorsicht ist auch bei dem Stoff Natamycin geboten. Es empfiehlt sich die Rinde großzügig zu entfernen. Bei Rohmilchkäse sollte die Käserinde vorsichtshalber entfernt werden, da diese anfällig ist für Fremdschimmel.
  • Käse aus dem Kühlschrank 30 Minuten und bei Hartkäse sogar 2 Stunden vor dem Verzehr an die Luft sollte, um sein Aroma zu entfalten?
  • Käse ohne Milchfett kein Käse ist?
  • geriebener Käse zum einfrieren geeignet ist?
  • Schmelzkäse aus verschiedenen Käsesorten gemischt wird? Meist besteht Schmelzkäse aus Frischkäse und gereiftem Käse. Wenn 75% aus einer bestimmten Sorte enthalten sind, ist auch eine Nennung möglich. Bindemittel (Stärke, Speisegelantine) sind kennzeichnungspflichtig
  • der absolute Fettgehalt von Käse nicht mit dem Fett i. Tr. übereinstimmt? Bei der Bezeichnung „Fett i. Tr.“ handelt es sich um die Abkürzung für Fett in Trockenmasse. Käse besteht aus Wasser und Trockenmasse. Frischkäse besteht z.B. aus 70% Wasser und 30% Trockenmasse, Weichkäse zu 50%/50%, Schnittkäse zu 40% Wasser und Hartkäse enthält nur noch 30% Wasser und demnach 70% Trockenmasse. Wenn der Weichkäse 40% Fett in Trockenmasse hat, bedeutet das einen absoluten Fettgehalt von ca. 46% * 0,5 = 23%. Light-Produkte geben gerne den absoluten Fettgehalt an. Dieses suggerieren einen besonders niedrigen Fettgehalt, sind jedoch nicht viel fettärmer. Deshalb sollten Sie den Fettgehalt in Trockenmasse vergleichen oder den Fettgehalt absolut, der sich aber schwerer bestimmen lässt, da man „auf die schnelle“ nur tendenziell sagen kann, wieviel Wasser in dem Käse ist.

 

Januar 19, 2011

Eier

Das Ei enthält als Nahrungsmittel hochwertiges Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe, Fett und Lecithin.

Die Luftkammer eines Eies ist gefährlich. Durch diese können Keime und Gerüche eindringen. Eierschalen nehmen kräftige Gerüche auf. Die Haltbarkeit beträgt 3 – 4 Wochen im Kühlschrank und 1 Woche bei Zimmertemperatur. Die Eierschalenfarbe hängt von der Hühnerrasse ab. Dabei sind braune Schalen etwas dicker und platzen nicht so leicht beim Kochen. Die Färbung des Dotters wird durch natürliche Farbstoffe im Futter (z.B. Paprika) gesteuert.

Verbrauchertipp: Frische Eier (bis 1 Tag) schwimmen im Wasser nicht. Der Dotter ist fest und kugelig. Der Eiweißring ist dickflüssig. Bis zu 7 Tage alte Eier (Klasse A) steigen im Wasser auf einer Seite auf. Die Eiweißschicht breitet sich mehr aus als beim frischem Ei. Ist das Ei schon 2 – 3 Wochen alt, steht es senkrecht im Wasser. Das Eigelb ist flach. Das Eiweiß ist wässrig und breitet sich aus.

Durch den Erzeugercode auf der Verpackung erhalten Sie Informationen über das Haltungssystem (0 = Bio, 1 = Freiland,2 = Boden,3 = Käfig), Herkunftsland (DE, NL, BE,…) und des Betriebes. Wenn Sie genau wissen wollen, wo das Ei herkommt, dann können Sie das hier feststellen: http://www.was-steht-auf-dem-ei.de/

Eier werden in Gewichts- und Güteklassen eingeteilt.

  • Gewichtklasse: <53g (s), 53-63g (m), 63-73g(l), >73g(xl)
  • Güteklasse: Klasse Extra: max. 4mm Luftkammer, eine Woche danach Klasse A (Luftkammer bis max. 6mm); Klasse B: Luftkammer bis 9mm oder haltbar durch Kühlung (roter Stempel)

Aus aktuellem Anlass kann Entwarnung gegeben werden für den Dioxin-Skandal bei Eiern. Die Mengen, die man an Dioxin über Eiern zu sich nimmt bei der Nahrungsaufnahme, sind unbedenklich.