Lagerhaltung – Tiefkühlkostware (TKK)

Die Lieferung der Tiefkühkostware (TKK) erfolgt an zwei Tagen in der Woche, Montags und Freitags. Dieser Umstand und dass die Truhen nicht ausreichend Verkaufsfläche bieten, machen die Lagerung von TKK-Ware erforderlich. Durch das TKK-Lager wird die Verkaufsbereitschaft gesichert, zeitliche Überbrückung (z.B. bei Streckenlieferanten mit Mindestbestellmenge) gewährleistet und auch werden Preisvorteile (Aktions-Einkaufspreise) ausgenutzt.

Aus den Aufgaben der Lagerhaltung ergeben sich die Anforderungen für das TKK-Lager. Selbstverständlich ist die Lagerung warengemäß (-18Grad, Speiseeis -22Grad) durchzuführen. Das Lager sollte auch geräumig sein, was in unserem Fall gegeben ist. Doch an der sachgerechten Lagerung und Übersichtlichkeit hat es gescheitert.

An einem umsatzstarken Tag während der Weihnachtszeit kommt mir im Lager ein Kollege laufend entgegen, verschwindet ins TKK-Lager, kehrt mit einigen gefüllten Kartons in der Hand zurück. Auf meine Frage, was er gerade macht, entgegnet er mir, dass die Kartoffelprodukte (Pommes Frites, Kroketten, …) leer sind. „Sieht das Lager denn noch gut aus?“ hab ich gefragt und „Ja“ erwartet… immerhin ist es gerade mal zwei Wochen her, dass ich mich 6 Stunden damit ausereinandergesetzt habe, weil das Lager das reinste Durcheinander war. Die Rollies wurden themenspezifisch bezeichnet, damit auch Pizza bei Pizza landet und Kartoffelprodukte zu seinesgleichen. Leider war dem nicht so und ich bin in das Lager rein und dachte, ich seh nicht richtig. Rollies standen kreuz und quer, Brötchen auf verschiedenen Rollies verteilt, dazwischen ein paar Einheiten Pizza und Spinat… und das war nicht mal stabil gestapelt.

Ich war richtig sauer. Auf Nachfrage kam es zu keinem Ergebnis. Keiner soll es gewesen sein.

Tipp: Ehrlich währt am längsten. Wir sind Menschen. Wir machen alle Fehler. Nur wer sich seine eigenen Fehler auch eingesteht, lernt aus diesen auch. Wer aber lügt, um Konflikte aus dem Weg zu gehen, dem vertrau ich nicht. Sowas vergisst man nicht und behält man sich im Hinterkopf.

Langes hin und her… aufregen bringt nichts. Das verschafft keine Veränderung. Veränderungen brauchen Entscheidungen.

Wenn es keiner gewesen soll, es aber wer sein muss, hilft nur eines. Sobald wer sich mit TKK beschäftigt, sind Datum, Mitarbeitername, Art und Hinweise zu notieren.

Damit soll gewährleistet werden, dass wer verantwortlich ist für das, was er da macht. Verantwortlichkeiten erhöhen die Motivation Tätigkeiten ordnungsgemäß auszuführen. Entspricht die ausgeführte Tätigkeit nicht der Erwartung, rechnet der Verantwortliche mit unangenehmen Konsequenzen, die er vermeiden will.

Fazit: Verantwortlichkeiten (auch bei geringfügigen Aufgaben) haben sich als sinnvoll in diesem Fall erwiesen. Die TKK-Ware wird nun angemessen verräumt und auch gelagert. Es ist nachvollziehbar, wer wann Ware eingeräumt hat. Wareneingänge werden besser kontrolliert und Fehlartikel rechtzeitig erkannt. Durch die Formularübersicht kann festgestellt werden, wann die Ware zuletzt verräumt wurde und welche Ware. Das erspart doppeltes Verräumen und wichtige Zeit, die anders genutzt werden kann.

Download als PDF

Advertisements
Schlagwörter: ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: