Archive for Dezember, 2012

Dezember 26, 2012

Hey Ei – kann ich dich noch essen?

Verpackung verloren, Legedatum nicht auf dem Ei vermerkt und schon ist man verunsichert, ob man das Ei noch essen kann.

Aufschluss gibt der „Eierfrischetest“. Dazu legt man das Ei in einem Glas mit Wasser.

Sinkt das Ei zu Boden, ist das Ei sehr frisch (maximal ein Tag alt).

Steigt das Ei am dicken Ende leicht an, ist es bis zu einer Woche alt.

Steigt das Ei am dicken Ende senkrecht nach oben und tastet noch am Boden, ist es schon 2 – 3 Wochen alt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Ei noch bedenkenlos genießbar.

Wenn Sie unsicher sind, schlagen Sie ein Ei auf. Das Eiweiß sollte sollte nicht wässrig sein . Zuletzt hilft auch der Schnuppertest. Faule Eier riechen faul.

Wieso steigt das Ei hoch, wenn es nicht mehr frisch ist?

Eier haben eine Luftkammer durch die Bakterien und Gerüche eindringen können. Die Luftkammer wird mit der Alterung des Eies größer. Die Vergrößerung der Luftkammer lässt das Ei in die Höhe steigen.

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Dezember 13, 2012

Wie kann sich der Recruitungbereich des Einzelhandels auf den demographischen Wandel seiner Mitarbeiter einstellen?

Die Tragfähigkeit unseres Sozialversicherungssystem in Deutschland steht in den nächsten Jahrzehnten auf der Kippe, die Unternehmen sind sich teilweise nicht über die geringe Anzahl an geeigneten Erwerbstätigen bewusst und die privaten Haushalte kommen auch im Alter noch nicht zur Ruhe. Wir sind alle gefordert, denn unsere Demographie ist im Wandel.

Der Demographische Wandel beschreibt die Bevölkerungsentwicklung. In Deutschland verändert sich die Bevölkerung vor allem durch die höhere Lebenserwartung der Menschen und die geringere Anzahl an Kindern je Frau (schon seit 1924!). 2011 betrug die Einwohnerzahl in Deutschland 81,7 Mio. Menschen.  Das Durchschnittsalter betrug 44,2 Jahre. Im Jahr 2030 werden voraussichtlich 77 Mio. Einwohner in Deutschland leben und durchschnittlich 47 Jahre alt sein. Man kann die Entwicklung so beschreiben, dass die Bevölkerung bis zum Jahr 2030 schrumpft, älter wird und bunter (durch die Einwanderung).

Für die Unternehmen muss jetzt schon klar sein, dass die Kunden- und Mitarbeiterstruktur in den nächsten Jahrzehnten sich wesentlich verändert. Das ist aber vielen Unternehmen so nicht bewusst. Gerade für ältere geringqualifizierte Arbeitnehmer ist es im Moment schwierig eine Vollzeitstelle zu bekommen; von den destruktiven Arbeitsbedingungen (besonders bei der Leiharbeit) mal abgesehen.

Die Einzelhandelsunternehmen haben zwei entscheidende Probleme in der Zukunft. Es stehen eine geringere Anzahl geeigneter Kandidaten zur Verfügung und der Einzelhandel ist „nach außen hin“ eine unattraktive Branche. Deshalb werden andere Branchen bei der Arbeitsplatzwahl gerne bevorzugt. Damit Einzelhandelsunternehmen auch in der Zukunft noch in der richtigen Anzahl qualifiziertes (gering-, mittel- und auch hochqualifiziert) Personal hat, gibt es verschiedene Lösungsansätze:

1. Zielgruppe verändern

Multichannel ist ein Begriff aus dem Marketing. In der Personalbeschaffung wird der Begriff Multichannel-Recruitung eine immer größer werdende Bedeutung einnehmen. Es können auch andere Personen-Zielgruppen genutzt werden als junge kinderlose unabhängige Menschen, die man noch formen kann. Wie wäre es mit älteren Menschen? Die haben Erfahrungen (im Leben und auch auf der Arbeit), Qualifikationen, Werte und arbeiten gewissenhafter. Das hab ich bei meiner täglichen Arbeit immer wieder festgestellt. Arbeitslose und ungelernte Kräfte kann man weiterqualifizieren. Die Zielgruppe „Alleinerziehende Mütter“ hat viel Potenzial. „Alleinerziehende Mütter“ können nicht zu jeder Arbeitszeit wegen ihren Kindern arbeiten. Das heißt für das Einzelhandelsunternehmen aber nur, dass man miteinander spricht und zusammen eine Lösung findet. BerufundFamilie – Das ist eine Win-Win-Situation.

2. Zusätzliche Bildungsmodelle

Während der Ausbildung bezieht der Auszubildende eine Vergütung (600 – 950€/Monat brutto). Diese Vergütung reicht für junge Menschen gerade so aus, aber nicht für ältere Menschen, die mitten im Leben stehen und von ihrem Gehalt abhängig sind. Deshalb hat die Fa. Kamps ihr „Qualifizierungsproblem“ anders gelöst. Es konnten einige Beschäftigte eine Ausbildung bei der Fa. Kamps machen und diese haben während der Ausbildung noch ihr volles Gehalt bezogen.

Wenn die Ausbildung in Vollzeit nicht möglich ist, können die Unternehmen auch eine Ausbildung in Teilzeit anbieten. Dieses Bildungsmodell bietet sich bei jungen Müttern an, die ihre Ausbildung statt in drei Jahren in viereinhalb Jahren abschließen.

3. Arbeitgeberattraktivität steigern

Ideal ist es, wenn wir als Einzelhandelsunternehmen von Anfang für die Arbeitsplatzwahl bevorzugt werden. Das können wir schaffen, in dem wir unsere Attraktivität steigern. Dazu sollte Vielseitigkeit des Einzelhandels und die Karrieremöglichkeiten herausstechen. Das hat nämlich wenig mit „Regale einräumen“ und „Kassieren“ zu tun. Das verbinden aber leider sogar einige Bewerber mit dem „Einzelhandel“. Arbeitszeitmodelle und das Gehalt sind wichtige Ansätze.

 

 

 

 

Quellen: IFAD, Destatis