Hup Holland: Oder auch Trendanstöße für Deutschland

Was haben die Niederländer den Deutschen voraus? Es geht nicht um Fussball, sondern um den Lebensmitteleinzelhandel.

Aus beruflichen Gründen lebe ich seit Januar in Amsterdam und möchte meinen Umzug ins „Oranje-Land“ zum Anlass nehmen, um hier regelmäßig über Neuigkeiten, Trends und Unterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden zu berichten.

Denn hier haben die Niederlande einiges zu bieten. Neben den auch in Deutschland bekannten Discountern sind es vor allem die großen Supermärkte, die hier Trends setzen. Albert Heijn, C 1000 und Coop sind große Platzhirsche und bieten ihren Kunden ein Einkaufserlebnis, das weit über Produkte wie Hagelslag, Poffertjes und Erdnussbutter hinausgeht.  Vergleichbar sind letztere Märkte mit den Deutschen EDEKA, REWE oder Kaufland.

Was aber machen die Niederländer und was machen sie besser?

Um es gleich vorwegzunehmen – meine Antwort darauf lautet ganz klar Convenience.

Basierend auf meiner Erfahrung sowohl als Mitarbeiter im LEH, als auch als Kundin kann ich sagen, dass sich der deutsche Supermarkt seit jeher schwertut mit Convenience-Produkten. Schon deshalb war der Besuch in den Niederlanden immer auch verbunden mit einem Besuch bei Albert Heijn.

Die größte niederländische Supermarktgruppe ist seit jeher Vorreiter wenn es darum geht mit „bequemem Essen“ (Definition Convenience) im O+G Bereich zu punkten. Nicht nur die Warenpräsentation von Convenience fällt dabei ins Auge, sondern auch die Vielfalt und preisliche Attraktivität. Während sich das Angebot in deutschen Supermärkten oft auf Drittlieferanten (Natsu oder Deutsche See) beschränkt, fällt hier oft auch oft die begrenzte Auswahl auf. Doch auch wenn die großen Player hierzulande zunehmend Eigenmarken in ihr Sortiment aufnehmen, bleiben die großen Probleme bei Convenience-Produkten in Deutschland Verfügbarkeit, hohe Preise und kein verlässliches Kernsortiment. Insgesamt ist das Sortiment durch häufige Anpassungen gekennzeichnet.

Verzehrfertige Suppen und Salate sind für viele die typischen Produkte, aber die Palette ist noch größer. Kreative Zusammenstellungen von küchenfertigem Gemüse bringe ich seit jeher mit Albert Heijn in Verbindung.

Aber auch Sushi und Sushialternativen können preiswert sein. Von der Albert Heijn Eigenmarke AH kosten 230 g Sushi uramaki unter 4€.

 

Alles in allem viele spannende Themen über die es sich zu sprechen, schreiben und nachzudenken lohnt!

Ich freue mich darauf, in der nächsten Zeit immer mal wieder Einblicke in meine (Einkaufs-)Erfahrungen hier geben zu können.

 

Tot ziens, Lisa

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