Die Nachteile der Online-Händler für Lebensmittel – oder auch: Darf es noch etwas Müll sein?

So richtig startete in Deutschland die Belieferung von Lebensmittel, die zuvor online bestellt wurden im vergangenen Jahr als Amazon verkündete, in ausgewählten deutschen Städten Lebensmittel an Kunden zu liefern.

Zum ersten Mal könnte somit ein Händler Erfolg haben, den noch sehr kleinen Markt, radikal zu verändern und zu formen.

Warum? Amazon greift mit seinen zahlreichen Produkten, Angeboten und riesigen Auswahl an so ziemlich jeglichen Dienstleistungen in den Alltag vieler Menschen ein. Die so oft beschriebene Vernetzung des Alltags, sie könnte dank Amazon Realität werden und so nicht nur unser Bestellverhalten (Amazon Prime), unsere Art zu jeder Zeit an Informationen zu gelangen (Amazon Alexa) verändern, sondern auch unsere Art zu essen und trinken.

Doch was ist ein entscheidender, negativer Unterschied zwischen einem Online-Einkauf und dem stationären Einkaufen?

Dem Kunden hat bei einer Online-Bestellung nicht die Möglichkeit, die Produkte im Vorfeld auf Beschädigungen zu überprüfen, erwartet aber die gleiche Frische wie im Markt. Das bedeutet für die Online-Händler, dass der Kunde immer die optimale Ware (unversehrt) bekommt. Die Ware muss im Vorfeld dazu den Versand unbeschadet überstehen. Das erfordert jedoch eine ungeheure Menge an Verpackungsmenge, die mit jeder Lieferung verbunden ist. Neben Pappkartons, Luftpolsterfolie und Styroporboxen wird auch schon mal Trockeneis verwendet und beim Kunden gelassen.

Noch befindet sich das Thema Online-Lieferdienst im Entstehen und bietet so für die Händler auch die Chance, neben ihrem Geschäft sukzessive auch die Entsorgungsproblematik zu entwickeln.

 

Die Fakten:

Den deutschlandweit rund 37.000 Supermarktfilialen stehen 1% Marktanteile der Online-Supermärkte gegenüber. Noch ist der Online Handel also noch ein Nischenprodukt.

Insgesamt 85 Prozent des Lebensmittelmarktes werden in unserem Land von vier Handelsketten kontrolliert.

Die fünf Lieferdienste sind: AmazonFresh, Bringmeister (gehört zu Edeka), Rewe Lieferservice, MyTime und AllyouneedFresh

 

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